Wir haben unsere Ziele immer klar vor Augen

Satzung der DGFO e.V. Osteopathieverband

Und damit Sie auch für Außenstehende transparent sind, haben wir unsere Zielsetzungen und den Weg dorthin in folgender Satzung festgehalten.

1. Der Verein führt den Namen" Deutsche Gesellschaft für Osteopathie" (DGFO). 2. Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Düsseldorf eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er zu seinem Namen den Zusatz "e.V". 3. Der Sitz des Vereins ist Düsseldorf.
1. Der Verein verfolgt den Zweck, die Osteopathie als Wissenschaft zu fördern, ihre Inhalte festzulegen und einheitliche qualifizierte Standards bezüglich ihrer Ausübung zu schaffen.

2. Die Osteopathie ist eine Wissenschaft,bei dem der Mensch ganzheitlich und nicht nur symptomatisch behandelt wird. Dahinter steht der wissenschaftliche Ansatz, dass die meisten Krankheiten Ausdruck eines gestörten Zusammenspiels der verschiedenen Systeme des Körpers und der Organe sind. Ziel der Osteopathie ist es, diese Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen, um so dem Körper zu helfen, seine Gesundheit wieder zu erlangen.

3. Der Vereinszweck soll durch folgende Ziele erreicht werden:
a. die Osteopathie durch Forschung und Lehre zu fördern.
b. die Anerkennung eines eigenen Berufsstandes "Osteopath/in".
c. die Vereinheitlichung der osteopathischen Ausbildung durch ein Gesetz. Hierdurch soll eine einheitliche und gesicherte Qualität von Ausbildung und Prüfung gewährleistet werden.
d. Die Ausarbeitung von Weiterbildungsstandards mit berufsspezifisch osteopathischen Qualifikationen.
e. Die Weitergabe von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Techniken im Bereich der Osteopathie durch Publikationen bzw. durch Veranstaltung von Symposien, Seminaren und Tagungen.
f. Die Verbreitung und Anerkennung der Osteopathie durch öffentlichen Verbände und Leistungsträger.
g. Die Aufklärung der Öffentlichkeit über osteopathische Therapieformen sowie Hilfe bei der Auswahl eines qualifizierten Therapeuten.
h. die Integration und Vernetzung von Osteopathie und angrenzenden ganzheitlichen Therapien, um synergiestische Effekte der Therapien zum Wohle der Patienten zu nutzen.

4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" zu der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
1. Der Verein hat ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder.
a. Ordentliche Mitglieder
sind Therapeuten, die die Osteopathie Ausbildung mit Abschlussprüfung bestanden haben und somit den Qualifikationsansprüchen des Verbandes entsprechen oder eine gleichwertige Ausbildung im Kontext anderer Verbände oder Schulen absolviert haben. Die absolvierte Fortbildung umfasst für physiotherapeutische Osteopathen mindestens 700 Unterrichtseinheiten und für ärztliche und heilpraktische Osteopathen 1355 Unterrichtseinheiten.
b. Außerordentliche Mitglieder
sind Therapeuten, die sich in der Funktionellen-Osteopathie-Ausbildung befinden.
c. Fördernde Mitglieder
unterstützen über einen freien und selbst bestimmten jährlichen Beitrag die Satzungszwecke des Vereins.

2. Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet nach schriftlichen Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch die gesetzlichen Vertreter zu stellen.

3. Der Verein führt ein Mitgliederverzeichnis.

4. Die Mitgliedschaft (ordentlich, außerordentlich und fördernde) endet:
a. durch Austritt eines Mitgliedes.
Die Austrittserklärung ist gegenüber dem Vorstand schriftlich, unter Wahrung einer Frist von 3 Monaten zum Quartalsende zu erklären.
b mit dem Tod eines Mitglieds (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen).

5. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn
a. sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt;
b. das Mitglied mit seinen Vereinsbeiträgen länger als 3 Monate in Verzug ist und trotz Mahnung an die zuletzt bekannte Anschrift den Rückstand nicht innerhalb von zwei Wochen vollständig ausgleicht.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem betroffenen Mitglied ist vorher die Möglichkeit der Anhörung zu geben.

6. Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können von dem Vorstand zum Ehrenmitglied ernannt werden. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.
1. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge. Sie sind jeweils am Eintrittstag eines jeden Jahres im Voraus fällig. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, fördernde und außerordentliche Mitglieder wird durch den Vorstand festgesetzt.

2. Im Einzelfall kann der Vorstand ein Mitglied von seiner Beitragspflicht ganz oder teilweise befreien. Die Befreiung kann nur auf schriftlichen Antrag hin gewährt werden und muss durch Gründe, die in der Person des Antragsstellers liegen im Einzelfall gerechtfertigt sein.
1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden und seinen beiden Stellvertretern (2. Vorsitzender und 3. Vorsitzender).

2. Der Vorstand leitet den Verein und vertritt ihn durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit nicht mehr als 500 € für Verwaltungszwecke belasten, ist jedes einzelne Vorstandsmitglied berechtigt. Über die o.g. Summe hinaus ist der Vorstand nur in seiner Gesamtheit zu Rechtsgeschäften berechtigt. Die Vertretungsmacht des Vorstandes ist in der Weise beschränkt, dass zu Rechtsgeschäften mit einem Geschäftswert von über 10.000 € die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich ist.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt.

4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Stimmenent-haltungen und ungültige Stimmen werden nicht berücksichtigt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Der Vorstand ist ermächtigt, Beschlüsse auch im Rahmen einer Telefonkonferenz oder im Rahmen eines schriftlichen Umlaufverfahrens per E-Mail zu fassen.

5. Die Vereinigung von mehr als einem Vorstandssitz in einer Person ist unzulässig.

6. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Die Geschäftsordnung des Vorstandes kann mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

7. Scheidet ein Vorstandsmitglied (während der Amtsperiode) aus, so ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen, wozu die nachträgliche Genehmigung der nächstfolgenden Mitgliederversammlung einzuholen ist.

8. Die Mitgliederversammlung kann den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder ihres Amtes nur aus wichtigem Grund entheben. Bei dem Widerruf aus wichtigem Grund sind die Grundsätze des § 362 BGB zu berücksichtigen.

9. Ein Vorstandsmitglied kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes sein Amt niederlegen. Die Rücktrittserklärung ist an ein anderes Vorstandsmitglied, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes, an die Mitgliederversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl eines Nachfolgers wirksam.
1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
a. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
b. Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens, Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichtes.
c. Anstellung und Kündigung von Angestellten des Vereins
d. Ernennung von Ehrenmitgliedern.
e. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge.


2. Der Vorstand kann für die Erledigung der laufenden Geschäfte einen Geschäftsführer bestellen. Der Vorstand ist ermächtigt, den Geschäftsführer als besonderen Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen.
1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angaben des Zwecks und der Gründe dies verlangt.

2. Jede Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 6 Wochen und unter Angabe der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung einzuberufen. Die Einladung kann mittels einfachen Brief sowie per E-Mail an die zuletzt bekannte Anschrift bzw. E-Mailadresse des Mitglieds erfolgen.

3. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich oder elektronisch Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung stellen. Der Versammlungsleiter hat sodann zu Beginn der Versammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.

4. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
a. Die Entlastung des Vorstandes nach dessen Rechenschaftsbericht.
b. Genehmigung des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr.
c. Beschlussfassung über Satzungsänderungen
d. Beschlussfassung über Vereinsauflösung.
e. Wahl des Rechnungsprüfers .
f. Wahl des Vorstandes und der Beiratsmitglieder.

5. Alle ordentlichen Mitglieder des Vereins sind stimmberechtigt. Eine Stimmrechtsübertragung ist nur auf ordentliche Mitglieder zulässig. Hierfür ist eine vorherige, schriftliche und jeder Zeit widerrufliche Vollmacht des stimmberechtigten, ordentlichen Mitglieds erforderlich. Die schriftliche Vollmacht zur Stimmrechtsübertragung kann nur für jede Mitgliederversammlung gesondert erklärt werden.

6. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende und im Fall seiner Verhinderung einer seiner Stellvertreter. Der Vorsitzende kann einen Sitzungsleiter berufen.

7. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

8. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Zur Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.

9. Über den Verlauf und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist. Das Protokoll muss enthalten:
a. Ort und Zeit der Versammlung.
b. Den Namen des Versammlungsleiters.
c. Die Tagesordnung.
d. Das Thema der Abstimmung und die erzielten Abstimmungsergebnisse.
e. Bei Satzungsänderungen ist der gesamte Wortlaut aufzunehmen.

10. Der Vorstand kann im Fall dringender Angelegenheiten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert.
1. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand zu beraten und zu unterstützen.

2. Der Beirat besteht aus bis zu drei Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung aus deren Reihen gewählt werden. Daneben kann der Vorstand weitere drei Beiratsmitglieder, die nicht Mitglieder des Vereins sein müssen, insbesondere Vertreter anderer osteopathischer Verbände und Vereinigungen, als Beiratsmitglieder benennen.
Der Vorstand kann besondere Vertreter des Vereins im Sinne des § 30 BGB für gesonderte einzelne Aufgabenbereiche benennen.
1. Die Rechnungsprüfung erfolgt jährlich.

2. Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei in der Mitgliederversammlung gewählte Mitglieder. Wird in der Mitgliederversammlung kein Kassenprüfer gewählt, so erfolgt die Rechnungsprüfung durch einen vom Vorstand ausgewählten externen Steuerberater/Wirtschaftsprüfer.

3. Der Abschlussbericht der Rechnungsprüfer wird dem Vorstand vorgelegt. Dieser legt den Abschlussbericht mit seiner Stellungnahme der Mitgliederversammlung zu seiner Entlastung vor.
Die Vorstandsmitglieder üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie erhalten eine angemessene Aufwandspauschale, die jedoch EUR 720,00 jährlich nicht übersteigen darf.
1. Zur Auflösung des Vereins ist einer Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen in der Mitgliederversammlung erforderlich.

2. Bei Auflösung des Vereins, Entzug der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Kinderhospiz Regenbogenland, Torfbruchstraße 25, 40625 Düsseldorf, dass es ausschließlich zur Förderung gemeinnütziger Zwecke zu verwenden hat.